20:00 Uhr
Das Album „Stories of Life“ des Genregrenzen neu definierenden Pianotrios triosence, das am 3. Oktober bei Sony Masterworks erscheint, ist ein musikalisches Porträt von Momentaufnahmen aus dem Leben. In jedem Titel erkundet triosence-Bandleader und Komponist Bernhard Schüler die Tragik und Schönheit von Geschichten aus dem Alltag und malt diese Erlebnisse in betörend melodiöse, mitreißende Instrumentalkompositionen. Große Freude und tiefer Schmerz, scheinbar Banales und wahrhaft Lebensveränderndes liegen oft überraschend nah beieinander.
Der Verlust einer Schwangerschaft in „Little Lost Wonder“, die Liebe zu seiner kleinen Tochter in „Tamina’s Lullaby“, der Tod seines Onkels in „Dear Rainer“ oder die Freude über wild wuchernde Garten-Gewächse seiner Lebensgefährtin in „Tomato Party“ – „Stories of Life“ ist die in Musik nachvollzogene Erkenntnis von Bernhard Schüler, dass im Leben all das verwoben ist.
„Ich setze mich ans Klavier und spiele mir alles von der Seele. Schöne und traurige Erlebnisse, Beobachtungen, Empfindungen – Musik zu schreiben ist meine Art, über das Leben nachzudenken“, erklärt er.
Was „Stories Of Life“ musikalisch auszeichnet, sind progressive Strukturen, die immer wieder in Stil, Tempo und Stimmung variieren; die mal laut oder leise sind, verträumt oder kraftvoll. Sie sollen den Hörer auf eine regelrechte Reise schicken, indem sie eine Reihe von starken Klangbildern erzeugen. „Wenn ich komponiere, habe ich das immer im Hinterkopf“, so Bernhard Schüler. „Nämlich Geschichten mit meiner Musik zu erzählen. Das ist, was die Leute am meisten berührt.“ Auf „Stories Of Life“ entwickeln er und seine Bandkollegen Tobias Schulte (Schlagzeug) und Omar Rodriguez Calvo (Bass) mit großer Leichtigkeit ihren melodiösen, stimmungsvollen Sound-Mix aus Weltbeat, Folk, Jazz, Rock und Pop konsequent weiter. „Wir gestalten ein totales Crossover“, erklärt Bernhard Schüler, „das ist Musik, die zwar in klassischer Jazz-Formation daherkommt – mit Klavier, Bass und Schlagzeug – aber Jazz im herkömmlichen Sinn kann man das nicht mehr nennen. Mir geht es um starke Melodien und klare Songstrukturen. Eine Fokussierung auf das Wesentliche ist mir wichtig oder anders gesagt: musikalisch auf den Punkt zu kommen.“
Bernhard Schüler - piano
Omar Rodriguez Calvo - bass
Tobias Schulte - drums & percussion
Datum: So., 18.01.26
Beginn: 20:00 Uhr
Einlass: 19:00 Uhr
Bestuhlt, freie Platzwahl
VVK: € 32,90 (inkl. VVK-Gebühr)
AK: € 35,00
02.02.
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#jazz #pop
03.02.
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