19:00 Uhr
Ein Großteil der Wohnungen in Freiburg wird weiterhin mit Erdgas und Öl beheizt. Dabei ist der Umstieg auf eine klimafreundliche Wärmeversorgung wichtig für die Zukunft: Sie hilft, CO₂-Emissionen zu senken und macht unabhängiger von fossilen Energien. Dafür sind Schritte wie ein Heizungstausch oder die Sanierungen von Gebäuden notwendig. Doch wie kann dieser Übergang sozial gerecht gestaltet werden?
Damit beschäftigen sich die nächsten Freiburger Umweltgespräche unter dem Titel „Wie gelingt eine faire Wärmewende?“.
M.Sc. Charlotte Schmid (Universität Bremen)
Den Abend eröffnet Umweltbürgermeisterin Christine Buchheit mit einem Grußwort. Anschließend beschäftigt sich die Umweltpsychologin Charlotte Schmid von der Universität Bremen mit der Lebenssituation verschiedener Bevölkerungsgruppen und ihren Herausforderungen im Kontext der Wärmewende. Dazu gehören hohe Investitionskosten, wechselnde Förderbedingungen und komplexe Entscheidungen. Ihr Vortrag wirft einen differenzierten Blick auf Förder-, Beratungs- und sonstige Unterstützungsbedarfe: zum Beispiel von älteren Immobilieneigentümer*innen, Alleinerziehenden oder Wohnungseigentümergenossenschaften.
Prof. Dr. Philipp Späth (Universität Freiburg)
Prof. Dr. Philipp Späth von der Universität Freiburg spricht aus seiner Perspektive der Politikwissenschaft und Humangeographie über gerechte Umweltpolitik auf städtischer Ebene und die Zukunft der Gasnetze. Je mehr Gebäude auf klimafreundliche Heizsysteme umsteigen, desto weniger Menschen nutzen künftig das Gasnetz, dessen Betrieb und Erhalt weiterhin Kosten verursacht. Wie diese Übergangsphase gerecht gestaltet werden kann, beleuchtet Philipp Späth in seinem Vortrag und berichtet auch von Erfahrungen aus Mannheim und Zürich.
Dauer: circa 2 Stunden mit anschließendem Get-Together
Eintritt frei
Datum: Di., 03.11.26
Beginn: 19:00 Uhr
Einlass: 18:30 Uhr
Stehplatz