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So 02.06.   20.00 h
Kartenreservierung  Kasse
Omer Klein Trio
Sleepwalkers Tour 2019
Jazz 
VVK: ab € 23,10    AK: € 24
(inkl. VVK-Gebühren, bestuhlt)

Das Trio um den israelischen Pianisten feiert dieser Tage sein fünfjähriges Jubiläum – und es gäbe keinen besseren Beweis als dieses, ihr drittes gemeinsames Werk, um zu bezeugen, dass sich Haggai Cohen-Milo (Bass), Amir Bresler (Schlagzeug) und Omer Klein verbundener denn je fühlen.

Der Jazzpianist und seine ebenfalls aus Israel stammenden Bandkollegen zählen nicht nur zu den versiertesten Jazzmusikern dieser Zeit – sondern ebenso zu den neugierigsten. Ihr Ziel ist es, auf Basis des Jazz Stilgrenzen zu überwinden, bis auch der Letzte merkt, dass Jazz kein „Four-Letter-Word“ und schon gar nicht elitär ist, sondern oft wagemutiger als vieles, was einem auf den Spielfeldern Indie, Rock, Hiphop oder Pop begegnet.

Die neun mitreißenden Lieder auf „Radio Mediteran“, alle von Omer Klein komponiert, die sie im Fattoria Musica-Studio bei Osnabrück einspielten, schlagen stilistisch einen weiten Bogen, der von Modern-Jazz-Klavierspiel bis zu Balkan-Einflüssen und arabischer Volksmusik reicht. Durch den erstmaligen Einsatz von Percussions und Synthesizern kommen diesmal weitere Aspekte hinzu. Dass diese abenteuerfreudige Mischung so gut funktioniert, liegt nicht nur an Kleins Klavierkünsten, sondern auch an der thematischen Klammer. Die neun Songs kreisen um das Mittelmeer. „Meine Band und ich haben einen sehr persönlichen Bezug zu diesem Meer: Wir alle sind in seiner Nähe aufgewachsen“, so Omer Klein. „Haggai, Amir und ich hören nach einem Konzert oft noch gemeinsam im Hotel Musik. Während der Tour zu ‚Sleepwalkers’ fiel mir auf, dass ein Großteil der Stücke, die wir uns vorspielten, aus Nordafrika, dem Balkan oder der arabischen Welt stammten.“ Diese Erkenntnis legte den Grundstein für „Radio Mediteran“. Omer Klein entwickelte eine Faszination für das Mittelmeer, studierte seine Geschichte, besann sich eigener Erinnerungen, ging den kulturellen Verbindungen und Vermischungen nach und hörte dabei immer wieder die Musik dieser Region. „Nach und nach erschien mir das Meer wie ein geheimer Kontinent, ein Kulturkreis, der viel mehr Gemeinsamkeiten hat, als sich viele Länder bewusst machen.“ Ein folkloristisches Album ist es dennoch nicht geworden, denn so Omer Klein: „Ich wollte diese Musik nicht kopieren. Wir haben eher versucht, sie aufzusaugen und in einen neuen, persönlichen Kontext zu bringen, um am Ende vielleicht gar ein neues Genre zu schaffen.“

Es ist ihnen geglückt. Das Eröffnungsstück ist überhaupt ein gutes Beispiel, wie „Radio Mediteran“ funktioniert. Omer Klein nimmt uns mit einem leichten Pianomotiv an die Hand, als zöge er uns an die Küste, steigt mit dem Einsetzen von Bass und Schlagzeug in den Himmel empor, kreist über Länder und Kontinente und zieht uns in einem atemberaubenden Schluss-Crescendo, bei dem auch Synthesizer und Percussions zum Einsatz kommen, ins Meer und unter die Wasseroberfläche. „Der Titel ‚Our Sea’ ist mir dabei sehr wichtig. Ich denke dabei an all die Momente, in denen ich in meiner Jugend am Strand stand, auf das Meer schaute und mir vorstellte, dass am anderen Ende ebenfalls jemand steht, mit ähnlichen Sorgen, Gefühlen, Gedanken.“ Auch wenn die Musik – trotz eines Songs namens „Protest“ – keine mit dem Zeigefinger fuchtelnde, politische Ebene hat, schwingt diese natürlich mit. Aber: „Mir geht es darum, den Leuten bewusst zu machen, dass uns mehr verbindet als trennt. Das ist meine politische Botschaft. Unsere Geschichte zeigt, dass sich verschiedene Kulturen im Mittelmeerraum gegenseitig positiv beeinflusst und befruchtet haben.“

„Radio Mediteran“ hinterlässt den Hörer oder die Hörerin inspiriert und auf konstruktive Weise optimistisch – und lädt jeden ein, der Neugier auf neue Klänge verspürt, mit einer breiten Umarmung, in die Fans eines jeden Genres passen: „Ich beobachte, dass diese Berührungsangst immer mehr nachlässt“, sagt Omer Klein zum Abschluss. „Der Jazz, den Musikerinnen und Musiker aus meiner Generation spielen, scheint zunehmend Grenzen zu öffnen. Bei unseren Shows tauchen immer mehr junge Leute auf. Vielleicht sind wir ja tatsächlich in einer neuen Ära.“

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